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Kaum Hardware-Nachrüstungen älterer Dieselautos

Um die hohe Schadstoffbelastung in Großstädten zu reduzieren, wurde von der Bundesregierung ein Maßnahmenpaket geschnürt. Dazu zählte auch die Nachrüstung älterer Diesel mit Systemen, die einen geringeren Schadstoffausstoß verursachen. Diese Umbauten, die direkt am Motor geschehen, wurden letztes Jahr vom Kraftfahrt-Bundesamt genehmigt. Doch bis heute ist die Anzahl der Nachrüstungen gering geblieben.

Bis zu 3500 Euro pro PKW

Der ADAC berichtet, dass etwa 300 Mercedesfahrer und nur knapp 30 Volkswagenbesitzer eine solche Nachrüstung vorgenommen haben. Dies liegt deutlich unter den Erwartungen. Einer der Gründe für die niedrigen Zahlen sind die hohen Kosten – bis zu 3500 Euro pro PKW kann so ein Nachrüstsystem kosten. An einer Förderung sind zudem nur Volkswagen und Daimler beteiligt.

Technikpräsident Karsten Schulze betont, dass die Förderungen bundesweit gewährleistet werden müssen. Auch andere Autobauer sollten sich beteiligen. Für Autobesitzer, die sich ein emissionsarmes Neufahrzeug nicht leisten können, wäre eine Nachrüstung immer noch die günstigere Variante.

Neue Abgas-Software

Zusätzlich zu den Hardware-Nachrüstungen hatten deutsche Autohersteller auch eine neue Abgas-Software für 5,3 Millionen älterer Diesel versprochen, was 2020 nun umgesetzt werden konnte. Auch damit kann der Schadstoffausstoß deutlich verringert werden.

Die Daten von 2019 zeigen, dass die Belastung mit Stickstoffdioxid (NO2) in deutschen Städten zurückgegangen ist. Während 2018 noch 57 Städte überschrittene Grenzwerte (mehr als 40 Mikrogramm pro Kubikmeter) aufwiesen, waren es 2019 nur mehr 25.

 

MOTOR VITAL ist mit seinen Produkten aktiv an der Reduzierung des Schadstoffaustoßes beteiligt. Wir senken zudem den Kraftstoffverbrauch und verbessern die Leistung des Motors.

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