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Biosprit aus nachwachsenden Rohstoffen

30% weniger CO2 - Biosprit aus nachwachsenden Rohstoffen

Die Verbrennung von Kraftstoffen macht einen nicht unerheblichen Teil des weltweiten CO2-Ausstoßes aus. Der Schiffsverkehr ist dabei der größte Umweltverschmutzer. Container- und Kreuzfahrtschiffe belasten die Meere und das Klima jährlich mit Millionen von Tonnen Schiffsdiesel und einer Milliarde Tonne Kohlenstoffdioxid.

Das Fraunhofer-Institut UMSICHT (Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik) will diese Klimabelastung mit einer neuen Technologie reduzieren, indem es synthetischen Diesel und Benzin aus nachwachsenden Rohstoffen herstellt.

Biosprit aus Stroh, Laub oder Restholz

Der erste Schritt zur Herstellung des biologischen Treibstoffes ist die Umwandlung der Ausgangsrohstoffe in Bio-Ethanol. Dazu können beispielsweise Laub, Stroh, Sägemehl oder Restholz verwendet werden. Danach verwandelt das Fraunhofer-Institut UMSICHT unter Dr. Andreas Menne und seinem Team das Bio-Ethanol in Diesel, Benzin oder Kerosin um. Der neue, klimafreundliche Kraftstoff verringert die Treibhausgas-Emissionen im Vergleich zu fossilen Brennstoffen um bis zu 30 Prozent.

Bessere Ökobilanz und weniger schädliche Abgase

Errechnet man die gesamte Ökobilanz, also die Summe der Treibhausgase in allen Prozessschritten von der Rohstoffgewinnung bis zur Umwandlung des Kraftstoffs in Bewegungsenergie, ist der Biosprit bis zu 32 Prozent weniger schädlich für die Umwelt.

Auch was die Abgaswerte betrifft, kann der Treibstoff aus nachwachsenden Rohstoffen punkten. In mehreren durchgeführten Tests stellte man weniger Ruß, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffe fest. Und dabei steht der Biotreibstoff herkömmlichen Treibstoffen um nichts nach, hat sogar eine leicht höhere Energiedichte.

Herstellung aus Weizenstroh

Konkret verwendet UMSICHT Weizenstroh zur Herstellung von Bioethanol. Der aus dem Stroh gewonnene Alkohol wird durch Druck und Verdampfung gasförmig gemacht und strömt anschließend in einen mit Aktivkohle gefüllten Reaktor. Dort entstehen bestimmte Kohlenstoffverbindungen, aus denen dann je nach Zusammensetzung Diesel, Benzin oder Kerosin wird.

Sinnvollste Verwendung beim Schiffsdiesel

Da Schiffsdiesel nicht durch eine Raffinerie veredelt werden muss, bietet sich die Verwendung des neuen Biosprits vor allem für den Schiffsverkehr an. Die Herstellung ist so einfach, dass Reedereien den Treibstoff sogar selber produzieren könnten. Dies wäre eine große Erleichterung für die Umwelt und hätte für das Klima weit positivere Auswirkungen als z.B. die Produktion von Elektroautos oder Brennstoffzellen.

Die Herstellung des synthetischen Diesels ist zwar aktuell noch etwas teurer als bei fossilen Stoffen, doch durch die bald in Kraft tretenden gesetzlichen Regelungen werden Letztere nicht mehr so günstig herzustellen sein, wodurch es in puncto Kosten kaum mehr Unterschiede geben wird zwischen Biodiesel und herkömmlichem Diesel.

 

MOTOR VITAL stellt zwar keine Biokraftstoffe her, jedoch entwickeln und vertreiben wir hochwirkungsvolle Diesel Additive und Benzin Additive. Mit diesen Produkten erzielen wir die nachfolgenden Verbesserungen:

- Senkung des Ölverbrauchs- und Spritverbrauchs
- Reinigende Wirkung auf Ablagerungen an Ventilen und Injektoren
- Korrossionsschutz
- Reduzierung des CO2-Ausstoßes
- Bessere Motorleistung
- Verbesserte Zündbereitschaft des Dieselkraftstoffs
- Saubere, aschefreie Verbrennung

 

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