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Aus Plastikmüll wird Kraftstoff

Benzin und Dieselantriebe sind die Grundlage unserer Mobilität und ein enorm bedeutender Wirtschaftsfaktor. Und wir sind aufgrund unserer MOTOR VITAL Produkte nach wie vor überzeugt von fossilen Brennstoffen. Doch schauen wir uns auch über den Tellerand hinweg neue Technologien an.

Es könnte eine echte Revolution in der Automobil-Branche werden: das Brandenburger Start-up ME Energy hat spezielle Ladesäulen entwickelt, die ihren eigenen Strom aus Methanol erzeugen. Damit lassen sie sich überall aufstellen, völlig unabhängig vom Stromnetz.

Herstellung aus Abfallstoffen

Der Energieträger für die patentierte Technologie des Start-ups ist Methanol. Im Inneren der Ladestation wird dieser Stoff in Strom umgewandelt. Das Besondere an diesem Energieträger ist, dass er aus Abfallstoffen wie Plastikmüll oder Frittierölen hergestellt werden kann. Beispielsweise entstehen in Restaurants riesige Mengen an Ölresten, die sinnvoll genutzt werden könnten. Der einzige Nachteil ist, dass die Tanks der Ladesäulen etwa alle zwei Monate neu befüllt werden müssen. Das Methanol wird per LKW angeliefert, somit ist der Prozess leider nicht ganz CO2-neutral.

Günstiger als herkömmliche Ladestationen

Die Anschaffung einer ME Energy Ladestation kostet 110.000 Euro, was bedeutet, dass sich die Ausgabe nach etwa fünf Jahren amortisiert hat. Öffentliche Ladesäulen kosten hingegen meist 150.000 Euro und die dafür benötigten Genehmigungsverfahren sind sehr aufwendig.

Ausbau der Lade-Infrastruktur notwendig

In ganz Deutschland gibt es aktuell nur 17.375 Ladestationen. Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie, machte vor kurzem deutlich, dass dies noch viel zu wenige seien. Die Lade-Infrastruktur sollte schnellstmöglich ausgebaut werden. Ziel ist, bis zum Jahr 2030 eine Million öffentliche Ladestationen in Deutschland aufzustellen. Wenn die Elektromobilität vorangetrieben werden soll, braucht es vor allem viele Schnelllademöglichkeiten. An solchen Stationen reichen 10 Minuten Ladezeit, um danach 200 Kilometer zurücklegen zu können. Dies würde das Reichweitenproblem bei Elektroautos lösen.

Förderung vom Land Brandenburg

Das revolutionäre Konzept von ME Energy wird vom Land Brandenburg und durch EU-Gelder gefördert. Die Beteiligung von Brandenburg liegt bei zwei Millionen Euro. Daneben gibt es auch einige Privat-Investoren, die an dem Start-up beteiligt sind, wie z.B. der ehemalige Porsche CEO Helmut Bröker oder Uwe Drechsel, früheres Vorstandsmitglied der Helios Catering GmbH. Das klimafreundliche Modell der stromerzeugenden Ladestationen könnte sich nicht nur in Deutschland, sondern vielleicht auch bald in ganz Europa durchsetzen.

Optisch sind die grauen Kästen nicht wirklich attraktiv, aber das soll sich in Zukunft ändern, meint Alexander Sohl, CEO von ME Energy. Im ersten Schritt war es wichtig, sich um die reibungslose Funktion zu kümmern. Nun kann das Design noch weiter verbessert werden.

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